Insane with the Bayernbrain

Was soll man dazu noch sagen. Ein Trainer sagt explizit die ersten Monate der Saison voraus, gibt einen Lageplan und dann, wenn es genau so eintritt, wundern sich alle. Also wirklich - Bayern scheinen spontan radikal - doch in Wahrheit ist es eine beschlossene Sache seit dem ersten Spiel der Rückrunde (natürlich hinter verschlossenen Türen). Das einzige was man positiv sagen kann über diesen Wechsel: Es beweisst, wenn man nicht will das die Presse etwas berichtet, dann kann man dies erreichen. Was im Umkehrschluss heisst, alles was wir an Nachrichten hören über sogenannte "Bekannte Personen" ist alles konstruiert. Stellt sich doch die Frage ob nicht auch der Zirkus um die Regierung unseres Volkes nicht nur eine Konstruktion fürs Fernsehen ist? - Am Ende ist es egal - hauptsache das Blut fliesst, die Bösen werden erkannt und besiegt und jeder Idiot polarisiert mit seinem verbalen Dünnschiss - ach was für eine schöne Welt !

1.2.07 02:33, kommentieren

Blood Diamant

"Die zweifelhafte Suche nach einer tragenden Story"

 

Nun - den Tag im Kino enden zu lassen in einem Film, der neben Überlänge, schwachem Leonardo DiCapri (war er jemals stark?) und einem mässigen Plot, ist vielleicht nicht die wahre Variante - aber es ist eine Variante.

Dieser Film, der mit viel Tam Tam eine Geschichte um ein Familiendrama, "Gerechtigkeit", unterschwelliger Liebesgeschichte und einem dramatischen, vom Leben gezeichneten, Hauptdarsteller versucht auf die Missstände im Afrika der Jahrtausendwende hinzuweisen ist dabei meist eher langweilig und irgendwie laut. Interessant sind die Bilder schon, doch ist das einzige was fesselt, die Darstellung der Kindersoldaten, die aber auch wiederrum durch eine dauergedudelte Rap-Scheisse unterlegt ist und somit ab der vierten Sequenz nur noch annervt. Alles in Allem ein Film für den typischen Kinogänger - für mich allerdings ein Film, den die Welt nicht braucht und bei dem ich eher einschlafe als das ich mich in die Situation in Afrika hineinversetzen kann. Bester Aspekt des Films ist der zweite Hauptdarsteller (name?wayne?) der schon in Amistad stark war, hier gewohnt stark spielt - nix neues - aber auch nix aufgesetztes wie bei LEO

Ansonsten ein erfolgreicher Tag -- Letzte Sitzung in Adam Smith beim Dekan und kurze Vorbesprechung zur Klausur, der ich immer noch nix abgewinnen kann - ein Essay schreiben über alles was wir zu dem Thema wissen hört sich einfach zuuuu einfach an - kann das sein?

Frauentechnisch war der Dienstag abwechslungsreich. Ein nettes Gespräch vor dem Aufzug und ein paar nette Blicke mit einer linken Revoltenführerin (den Klamotten und Style nach) und ein bisschen spassiges Gelabber mit meiner Smith Freundin (der einzigen Frau die ich im Moment kenne die so scheisse viel weiss dass es angst macht). Im Kino halt Jule und ihre kalte Schulter - verdammte Freundezone - druff geschissen. Aber ne nette Freundin dabei gehabt, die auf den ersten Blick interessant war. Mal sehen wann man die mal wieder sieht in einer Umgebung wo man sich auch "unterhalten" kann.

Urgs - morgen Einführungsveranstaltung letzter Tag, wobei Freitag noch ne Sondersitzung ansteht. Mal sehen was das gibt - Jule kommt sich erst wieder zum Tut weil sie ihr Essay noch fertig machen muss - frag mich was die die ganze Zeit daran macht - hab selbst kaum 6 Stunden Arbeit da reingesteckt plus einmal lesen - wirds wenigstens sehr gut wenn sie sich soviel Zeit nimmt. Mann Mann Mann - und ich dachte früher ich wäre der Faule von uns beiden *fg*

So - jetzt genug - bin zwar noch nicht müde aber hab nichts wichtiges mehr zu sagen - drum wird dieser Plot eintrag geschlossen und versandt - hoffe er wird hier nicht verkannt *reim reim fein fein*

31.1.07 03:08, kommentieren

Schlafen um 4 Uhr

The First

 

"Schlafen um 4 Uhr"

2007 steht für viele tolle Sachen für mich: Motivation, Spass an allem, neue Ziele, neue Frauen, ein Studium das mir ausnahmsweise mal Freude macht und interessiert - und - neues Schlafverhalten.

Bis jetzt musste ich noch nicht arbeiten, alle Vorlesungen sind nach 12 Uhr und so musste ich noch nicht einmal vor 10 Uhr aufstehen. Nach Silvester ist somit mein normaler Einschlafzeitraum zwischen 4 und 6 Uhr morgens. Eigentlich total krank, aber irgendwo auch logisch. Wochenends ist man eh immer bis mindestens 3 Uhr unterwegs und wenn man dann unter der Woche die Zeit einteilen kann wie man will tut man dies halt auch. Da auch die Uni darunter nicht leidet - im Gegenteil - klappt das echt klasse.

Jetzt kommen nächste woche die Klausuren - Montag bis Donnerstag jeweils eine Prüfung, keine vor 12 Uhr, die späteste sogar um 18 Uhr. Da kann man sich nur kaputtlachen bzw. muss sich freuen das man den Schlafrythmus schon darauf eingestellt hat, denn so ist eine Klausur zwischen 12 und 18 Uhr für meinen Biorythmus in den Morgenstunden (angeblich die produktivste Zeit des Tages).

 

Im Moment ist es 3:00 Uhr mal wieder und die Glotze flimmert vor sich hin und ich schreibe dumm Blog und denke nebenbei über sinnlose Dinge nach. Eine Kneipe für Leute wie ich wäre ein Traum wenn sie bei mir in der Strasse wäre. Dann wäre ich jeden Abend nochmal von 2-4 Uhr da drinnen und würde mich einen antrinken. In der Realität bin ich natürlich viel zu weit von jedwegem Leben entfernt - schade eigentlich.

 Naja - 3 Uhr - noch ne Stunde Zeit - mal sehen was ich noch alles machen kann bis zur Müdigkeit - spannend !!!!

30.1.07 03:04, kommentieren